Überraschender Weise bleiben wir doch noch an der Côte d‘Azur, denn wir finden auf der Halbinsel von Giens einen versteckten Platz auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei. Nur durch hohe Bambushecken getrennt stehen wir in unmittelbarer Nähe zu einem kleinen Strand, genießen Sommerurlaub im Herbst und lassen uns vom Meeresrauschen in den Schlaf wiegen.
Die Reichen und Schönen
oder: Côte d‘Azur versus Wohnmobil
Noch vor dem Frühstück kehren wir unserer nebelumhüllten Einsamkeit den Rücken und tauchen in das warme, quirlige Leben ein. Mitten in Cannes treffen wir auf die Côte d‘Azur.
Wie Sie sehen, sehen Sie nichts
Morgens frühstücken wir noch im Sonnenschein am Verdon und denken, so schön wird es auch im Süden sein.
Les Gorges du Verdon
Frankreich empfängt uns stürmisch. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht von der Zitadelle in Sisteron geweht werden. Hier sind wir nun am Tor der Provence.
Grüezi
Von Reisemüdigkeit keine Spur mehr. Zwei arbeitsintensive Wochen in der Heimat verleiten uns zur Flucht nach Süden. Wir wollen in Frankreich dort anknüpfen, wo wir im Juni aufgehört hatten. Aber ein wenig Abwechslung muss schon sein und so spendieren wir dem Kaschdl einen weiteren Aufkleber und fahren durch das Land der Eidgenossen.
Auf den Spuren der Margerite
Mit der Fähre sind wir von Kristiansand nach Hirtshals gesprintet, lassen uns aber auf dem weiteren Weg durch Dänemark reichlich Zeit. Da kommt uns die Margeriten-Route gerade recht: Kreuz und quer führt sie abseits der großen Straßen durch das Land.
Im sonnigen Süden
Hatte ich schon mal erwähnt, dass das Wetter in letzter Zeit sehr bescheiden war? (Zwei Norweger haben mir unabhängig voneinander bestätigt, dass dies der nasseste und kälteste Sommer seit Jahren ist…) Jedenfalls ist die WetterApp ein wichtiger Bestandteil der Tourenplanung geworden. Und diese nette App hat für genau einen Tag Sonne vorausgesagt, bevor es wieder dauerhaft regnen würde – damit war alles klar!
In und um Bergen
Für mich sind die Norweger Weltmeister im Tunnelbauen. Allein die Strecke von Flåm nach Bergen legen wir gefühlt zur Hälfte im Dunkeln zurück, wobei der längste Straßentunnel der Welt (25 km!) alle 5km in ein unwirkliches, blaues Licht getaucht wird.
Hoch und runter
Nach dem Trollstigen fahren wir nicht direkt nach Geiranger, sondern machen noch einen Abstecher nach Ålesund. Im Jahr 1904 komplett niedergebrannt, wurde die Stadt im damals modernen Jugendstil wiederaufgebaut.
Im Reich der Trolle
Wir wagen uns in das Gebiet Trollheimen vor. Da liegt das Innerdalen, das angeblich schönste Tal Norwegens. Für die große Tour fehlt uns die Ausrüstung, so begnügen wir uns mit einer einfachen Wanderung zur Innerdals-Hytte