Der Empfehlung eines lieben Kollegen folgend steuern wir St. Martin in der Pfalz an (ha, ha!) und landen im nächsten Hotspot, diesmal an der südlichen Weinstraße. Mit viel Glück schlüpfen wir noch bei einem Winzer unter und stehen dicht an dicht, aber mit Blick auf das ferne Hambacher Schloss. Wir wandern durch Weinberge und den Pfälzer Wald bei hochsommerlichen 28°C. Eine ausgiebige Verkostung der Weine (und Traubensäfte) aus der Lieblings-Kellerei unseres Kollegen haben wir uns verdient!
Wasserwege
Wir verlassen die Donau und schrammen die nächsten Tage an der Grenze zu Österreich lang. Eine Hauptattraktion des Allgäus ist die Breitachklamm. Wir erwandern die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas, immer begleitet vom tobenden Nass – sehr beeindruckend und auch laut.
Servus!
Eine Urlaubsplanung gibt es nicht wirklich. Wir werden in Deutschland bleiben und haben eine grobe Vorstellung davon, welche Landstriche wir sehen wollen, mehr aber auch nicht. So entscheiden wir spontan 5 Minuten vor der Abfahrt, welche Autobahn wir nehmen werden, wählen die A13 und machen uns Richtung Bayerischen Wald auf.
Einmal Wester Ross, NC 500 und zurück
Im letzten Bericht habe ich offenbar so über den Regen gejammert, dass uns viele Besseres-Wetter-Wünsche erreichen. Und es hilft! Ihr schickt uns nicht nur Sonnenschein, sondern auch gleich noch etwas der heimatlichen Hitze in den Norden Schottlands. Bei bis zu 26°C werden die Stiefel geschnürt und ab geht‘s nach draußen!
Die Hebriden – innen und außen
In Mallaig packen wir unser Kaschdl kurzerhand auf die Fähre zur Isle of Skye, um die angeblich schönste der Hebriden-Inseln zu erkunden. Auf jeden Fall ist sie die vollste! Von ihrer Schönheit sehen wir wegen des Regens noch nicht allzu viel – wir verziehen uns erstmal nach Glenbrittle und schmökern in unserer Urlaubslektüre.
Welcome to Scotland
Am 5. Tag in Schottland sind wir in der Einsamkeit angekommen – in den südlichen Highlands im Loch Lomond-Trossachs-National Park, wo wir ganz offiziell am Three-Lochs-Forest-Drive die Nacht verbringen. Die Ruhe haben wir uns auch verdient, aber spulen wir ein Stück zurück…
Revier.Routen (Teil 2)
Ein paar Tage liegen noch vor uns und es gilt, weitere interessante Orte der Industriekultur zu entdecken. Ganz nebenbei tun wir auch etwas für unsere Bildung: Wir verfolgen den Weg der Kohle vom Abbau über Kohlenwäsche und Kokerei bis hin zum Hochofen. Wir erfahren, was sich hinter dem Beruf des Heißreparateurs versteckt und was eine Kaue ist (nein, keine Kantine!). Wusstet Ihr, dass der Ruhrpott aufgrund des Bergbaus jetzt bis zu 25m tiefer liegt als noch vor 200 Jahren und dass bis in alle Ewigkeit dort das Grundwasser abgepumpt werden muss, es sei denn, 5 Millionen Menschen sollen einer Seenlandschaft weichen?!
Revier.Routen (Teil 1)
„Was, um Gotteswillen, macht Ihr im Ruhrgebiet? Was ist da so interessant?“, fragt mich mein Vater. Radfahren! Das Radrevier.Ruhr lockt mit Natur und Industriekultur und 15 neuen Revierrouten. Also schnell die Räder aufs Womo geschnallt und ab geht‘s in den Pott.
volver
Die Costa del Sol – wie sollte es auch anders sein – verabschiedet uns mit sintflutartigen Regenfällen, Gewitter, Hagel und Sturm. Wir flüchten uns ein wenig nach Norden, vorbei an endlosen, mit Plastikplanen umhüllten Obst- und Gemüseplantagen.
Höhenluft und Meeresbrise
oder Gipfelstürmer und Sonnenanbeter… Diese Titel gehen mir durch den Kopf, als wir zum zweithöchsten Gipfel der Sierra Nevada wandern. Der Reiseführer wollte uns vorgaukeln, dass wir die höchste Passstraße Europas zum Gipfelplateau mit dem Kaschdl befahren können, die ist aber für den motorisierten Verkehr gesperrt. Macht nichts, nach so viel Pflastertreten in Granada ziehen wir gerne unsere Wanderschuhe an.