Wir bleiben auf der E4 in Richtung Finnland und nehmen die Sehenswürdigkeiten mit, die auf unserer Stecke liegen. Zum Beispiel besteigen wir einen der ältesten Leuchttürme Schwedens.
Ist das Kunst oder kann das weg?
160 Herrenjacken, die zwischen Nadelbäumen Polonäse tanzen und langsam verwittern. Diese Installation, von der ich den richtigen Titel vergessen habe, ist Teil eines Skulpturenparks, den wir uns in Umedalen anschauen.
Zweierlei Welterbe
Bisher hatten wir Glück mit dem Wetter, aber nun steht uns ein komplett verregneter Tag ins Wohnmobil. Dann gehen wir eben unter Tage und gucken uns die ehemalige Kupfermine in Falun an (auch Schweden hat UNESCO Welterbe zu bieten).
Vattenfall
Ein Freund war gerade am Nordkap. Mit dem Motorrad. Hin und zurück in zwei Wochen. Sehr sportlich. Zum Glück können wir uns etwas mehr Zeit lassen und Schweden nicht nur als Transitstrecke betrachten. So fahren wir gemächlich durch dieses schöne Land, genießen die Natur und besichtigen ein paar Sehenswürdigkeiten, die unser Reiseführer anpreist.
On the Road again
Nach unserem sehr arbeitssamen und feierintensiven Zwischenstopp in der Heimat zieht es uns in den Norden. Mit der Fähre sind wir mal kurz über die Ostsee gehüpft und in Schweden an Land gegangen. Wir schwelgen sofort in Erinnerungen … hier haben wir tolle Urlaube mit den Jungs in kleinen, roten Schwedenhäusern verbracht, Blaubeeren gepflückt und sind den Spuren von Ronja Räubertochter gefolgt.
Vive la France
Wir sind wieder in Deutschland und blicken ein bisschen sehnsüchtig zurück nach Frankreich – nicht nur wegen des Essens und des Weins 😉 Es ist an der Zeit, ein Zwischenfazit zu unserer Frankreich-Etappe zu ziehen:
36 Grad – und es wird noch heißer
Die Luft steht, vom Mistral keine Spur mehr. Wir sind weit in den Westen der Provence gefahren (und haben dabei noch endlose Lavendelfelder entdeckt), denn das Beste hebt man sich ja bekanntlich bis zum Schluss auf – eine der Hauptattraktionen, die Frankreichs Natur zu bieten hat:
Oliven und Lavendel
Der Reiseführer beschreibt Les Alpilles, die kleinen Alpen, als „die Essenz der Provence“. Die Touristenattraktion schlechthin ist das Felsendorf Les Baux (wo übrigens das aluminiumhaltige Erz Bauxit entdeckt wurde).

Das ist hübsch anzuschauen, aber die eigentliche Sensation liegt für uns gleich daneben in einer ehemaligen Bauxit-Mine:
Frühstück mit Flamingo
Wir sind in der Camargue. Endlich Provence! Wir steigen aufs Rad und fahren zum Mittelmeer nach Saintes-Maries-de-la-Mer.
Die Römer lassen grüßen
Es bleibt heiß, kein Regen in Sicht. Dafür wird es windig, sehr windig sogar, um nicht zu sagen konstant stürmisch – Tag und Nacht – ist das le mistral? Der Himmel zeigt sich jedenfalls wolkenlos und erstrahlt in einem intensiven blau.