Sehnsüchtig haben wir schon vom Mirador im Stadtteil Albaycín auf die Alhambra geschaut, jetzt ist es soweit: Mittels einer Führung kommen wir auch recht kurzfristig zu einer Besichtigung der wunderschönen Anlage (und einer fantastischen Aussicht auf die Stadt).
Zum Granatapfel
Die vom meinem Liebsten vorbereiteten Ziele haben wir abgearbeitet und er gibt erleichtert die Reiseleitung wieder an mich ab. Während laut Wetterbericht in Berlin die Sonne vom Herbsthimmel strahlen soll, ist für weite Teile Spaniens Regen angesagt. Wir entscheiden uns für das (hoffentlich wärmere) Andalusien.
Stadt, Land, Meer
Das letzte Rätsel führt uns weiter nach Süden. Ich werde unruhig, meine Reiseliteratur bezieht sich fast ausschließlich auf den nördlichen Teil Spaniens. Aber zum Glück hat mir meine Lieblingsbibliothekarin in weiser Voraussicht ein dünnes Büchlein zum Süden mitgebracht, das uns nun den weiteren Weg weisen wird. Auch meinem Liebsten steht der Schweiß auf der Stirn, hat er zwar einen schönen Campingplatz reserviert, der jedoch 120 km vom Lösungsort entfernt liegt, und muss nun schnell einen anderen organisieren…
Bei den rebellischen Katalanen
Wir verlassen den Zwergstaat und wechseln auf die spanische Seite der Pyrenäen. In der Nacht auf 1.620m Höhe bei Temperaturen um den Gefrierpunkt werden wir ordentlich vom Starkwind Tramuntana durchgeschüttelt, der uns die nächsten Tage noch begleiten wird, aber für eine fantastische Fernsicht sorgt, z.B. auf die Pedraforca, zu deren Erwanderung uns leider keine Zeit bleibt.
Des Rätsels Lösung
Nach Spanien werden wir fahren – so viel konnte ich meinem Liebsten entlocken. Wohin uns der Weg führen wird, muss ich mir erst hart erarbeiten. Meine Männer haben sich mächtig ins Zeug gelegt und mir drei Rätsel geschenkt, die mir den Weg weisen werden…
Der Weg ist das Ziel
Unser Ziel ist es weiterhin, Sardiniens wunderschöne Natur und einsame Plätze zu entdecken.
Dinosauriereier, Wüste und Reiskörner
Was haben diese Dinge gemein? Sie sind – im übertragenen Sinne – an der Westküste Sardiniens zu finden…
Von 0 auf 1.834 m …
…oder vom Meer auf das Dach Sardiniens
Als wollte uns Sardinien für die regenreiche Anfahrt entschädigen, empfängt es uns mit einem gigantischen Regenbogen und zeigt sich in den nächsten Tagen auch wettertechnisch von seiner besseren Seite. So zieht es uns zunächst ans Meer – die Strände sollen einem Vergleich mit der Karibik standhalten.
Letzte Sommertage
Das Ende unserer großen Reise rückt näher, aber wir können uns von Südfrankreich und den sommerlichen Temperaturen noch nicht trennen. Als letztes Ziel suchen wir uns die Ardèche aus.
Fjorde mediterran
So könnte man die Calanques beschreiben. Die Küsteneinschnitte erinnern tatsächlich ein wenig an Norwegen, aber hier ist es viel wärmer und alles ein paar Nummern kleiner als am Nordmeer.