Im letzten Bericht habe ich offenbar so über den Regen gejammert, dass uns viele Besseres-Wetter-Wünsche erreichen. Und es hilft! Ihr schickt uns nicht nur Sonnenschein, sondern auch gleich noch etwas der heimatlichen Hitze in den Norden Schottlands. Bei bis zu 26°C werden die Stiefel geschnürt und ab geht‘s nach draußen!
Die Hebriden – innen und außen
In Mallaig packen wir unser Kaschdl kurzerhand auf die Fähre zur Isle of Skye, um die angeblich schönste der Hebriden-Inseln zu erkunden. Auf jeden Fall ist sie die vollste! Von ihrer Schönheit sehen wir wegen des Regens noch nicht allzu viel – wir verziehen uns erstmal nach Glenbrittle und schmökern in unserer Urlaubslektüre.
Welcome to Scotland
Am 5. Tag in Schottland sind wir in der Einsamkeit angekommen – in den südlichen Highlands im Loch Lomond-Trossachs-National Park, wo wir ganz offiziell am Three-Lochs-Forest-Drive die Nacht verbringen. Die Ruhe haben wir uns auch verdient, aber spulen wir ein Stück zurück…
Revier.Routen (Teil 2)
Ein paar Tage liegen noch vor uns und es gilt, weitere interessante Orte der Industriekultur zu entdecken. Ganz nebenbei tun wir auch etwas für unsere Bildung: Wir verfolgen den Weg der Kohle vom Abbau über Kohlenwäsche und Kokerei bis hin zum Hochofen. Wir erfahren, was sich hinter dem Beruf des Heißreparateurs versteckt und was eine Kaue ist (nein, keine Kantine!). Wusstet Ihr, dass der Ruhrpott aufgrund des Bergbaus jetzt bis zu 25m tiefer liegt als noch vor 200 Jahren und dass bis in alle Ewigkeit dort das Grundwasser abgepumpt werden muss, es sei denn, 5 Millionen Menschen sollen einer Seenlandschaft weichen?!
Revier.Routen (Teil 1)
„Was, um Gotteswillen, macht Ihr im Ruhrgebiet? Was ist da so interessant?“, fragt mich mein Vater. Radfahren! Das Radrevier.Ruhr lockt mit Natur und Industriekultur und 15 neuen Revierrouten. Also schnell die Räder aufs Womo geschnallt und ab geht‘s in den Pott.
volver
Die Costa del Sol – wie sollte es auch anders sein – verabschiedet uns mit sintflutartigen Regenfällen, Gewitter, Hagel und Sturm. Wir flüchten uns ein wenig nach Norden, vorbei an endlosen, mit Plastikplanen umhüllten Obst- und Gemüseplantagen.
Höhenluft und Meeresbrise
oder Gipfelstürmer und Sonnenanbeter… Diese Titel gehen mir durch den Kopf, als wir zum zweithöchsten Gipfel der Sierra Nevada wandern. Der Reiseführer wollte uns vorgaukeln, dass wir die höchste Passstraße Europas zum Gipfelplateau mit dem Kaschdl befahren können, die ist aber für den motorisierten Verkehr gesperrt. Macht nichts, nach so viel Pflastertreten in Granada ziehen wir gerne unsere Wanderschuhe an.
Granada II
Sehnsüchtig haben wir schon vom Mirador im Stadtteil Albaycín auf die Alhambra geschaut, jetzt ist es soweit: Mittels einer Führung kommen wir auch recht kurzfristig zu einer Besichtigung der wunderschönen Anlage (und einer fantastischen Aussicht auf die Stadt).
Zum Granatapfel
Die vom meinem Liebsten vorbereiteten Ziele haben wir abgearbeitet und er gibt erleichtert die Reiseleitung wieder an mich ab. Während laut Wetterbericht in Berlin die Sonne vom Herbsthimmel strahlen soll, ist für weite Teile Spaniens Regen angesagt. Wir entscheiden uns für das (hoffentlich wärmere) Andalusien.
Stadt, Land, Meer
Das letzte Rätsel führt uns weiter nach Süden. Ich werde unruhig, meine Reiseliteratur bezieht sich fast ausschließlich auf den nördlichen Teil Spaniens. Aber zum Glück hat mir meine Lieblingsbibliothekarin in weiser Voraussicht ein dünnes Büchlein zum Süden mitgebracht, das uns nun den weiteren Weg weisen wird. Auch meinem Liebsten steht der Schweiß auf der Stirn, hat er zwar einen schönen Campingplatz reserviert, der jedoch 120 km vom Lösungsort entfernt liegt, und muss nun schnell einen anderen organisieren…