Norwegen kann vor allem mit seiner Landschaft punkten, die alle paar Meter wieder ganz anders aussieht. Eben haben wir noch im Fjell gestanden und nun wandern wir am Jøkelfjord zum Gletscher Øksfjordbre (übrigens Norwegens einziger Gletscher, der direkt ins Meer kalbt).
Nordische Superlative
Wir sind immer noch erfüllt von dem Erlebnis, das Nordkap samt Mitternachtssonne bei schönem Wetter gesehen zu haben. Die Neuankömmlinge werden nicht so viel Glück haben, es zieht sich zu, der Nebel wird dichter. Dadurch fällt aber leider auch unsere geplante Wanderung zum wirklich nördlichsten Punkt Europas aus, von dem man einen guten Blick auf das Nordkap haben soll.
24 Stunden Sonne
Wir sind wahrlich nicht alleine hier. Einige Wohnmobilisten holpern mit ihren Gefährten über große und kleine Steine, um die bestmögliche Aussicht zu ergattern. Wir begnügen uns vorläufig mit der zweiten Reihe und streben sogleich dem berühmten Globus entgegen.
Durch Lappland zum Nordkap
Endlich wird der Verkehr weniger, die Route führt uns durch Nadel- und Birkenwälder, ab und zu passieren wir einen See. Der erste Elch läuft uns vor’s Kaschdl, es wird nicht der letzte sein, auch Rudolph und seine Rentier-Kumpels weiden am Straßenrand.
Grenzüberquerungen
Wir bleiben auf der E4 in Richtung Finnland und nehmen die Sehenswürdigkeiten mit, die auf unserer Stecke liegen. Zum Beispiel besteigen wir einen der ältesten Leuchttürme Schwedens.
Zweierlei Welterbe
Bisher hatten wir Glück mit dem Wetter, aber nun steht uns ein komplett verregneter Tag ins Wohnmobil. Dann gehen wir eben unter Tage und gucken uns die ehemalige Kupfermine in Falun an (auch Schweden hat UNESCO Welterbe zu bieten).
Vattenfall
Ein Freund war gerade am Nordkap. Mit dem Motorrad. Hin und zurück in zwei Wochen. Sehr sportlich. Zum Glück können wir uns etwas mehr Zeit lassen und Schweden nicht nur als Transitstrecke betrachten. So fahren wir gemächlich durch dieses schöne Land, genießen die Natur und besichtigen ein paar Sehenswürdigkeiten, die unser Reiseführer anpreist.
On the Road again
Nach unserem sehr arbeitssamen und feierintensiven Zwischenstopp in der Heimat zieht es uns in den Norden. Mit der Fähre sind wir mal kurz über die Ostsee gehüpft und in Schweden an Land gegangen. Wir schwelgen sofort in Erinnerungen … hier haben wir tolle Urlaube mit den Jungs in kleinen, roten Schwedenhäusern verbracht, Blaubeeren gepflückt und sind den Spuren von Ronja Räubertochter gefolgt.
Vive la France
Wir sind wieder in Deutschland und blicken ein bisschen sehnsüchtig zurück nach Frankreich – nicht nur wegen des Essens und des Weins 😉 Es ist an der Zeit, ein Zwischenfazit zu unserer Frankreich-Etappe zu ziehen:
36 Grad – und es wird noch heißer
Die Luft steht, vom Mistral keine Spur mehr. Wir sind weit in den Westen der Provence gefahren (und haben dabei noch endlose Lavendelfelder entdeckt), denn das Beste hebt man sich ja bekanntlich bis zum Schluss auf – eine der Hauptattraktionen, die Frankreichs Natur zu bieten hat: