Wir nähern uns Lettland und damit dem Baltikum auf der Fähre nach Liepaja, das wir nach 23 Stunden ab Travemünde erreichen. Unsere Route wird uns über das kleine Städtchen Kuldiga zum Kap Kolka mit seinen kilometerlangen weißen Sandstränden führen, weiter über den Kemeri-Nationalpark in die großartige und lebendige Hauptstadt Riga bis zum Gauja-Nationalpark.
Dabei lernen wir ein paar vielleicht unwichtige Dinge über dieses schöne, schon sehr skandinavisch anmutende Land, die so in keinem Reiseführer stehen und wir euch nicht vorenthalten wollen:
Die Letten sind Meister im Mähen. Die Häuser können verfallen sein, aber die Grünflächen (und Parks) sind äußerst gepflegt. Es werden normale Rasenmäher, Aufsitzmäher, spezielle Hangmäher, Rasenroboter und Motorsensen verwendet. Nur Schafe haben wir keine im Einsatz gesehen.
Fahrrad fährt man sehr gut auf den neu gebauten Fahrradwegen oder -streifen. Die können auch schonmal ein (gemähter) Wiesenstreifen neben der Straße sein. Gibt es noch keine, weicht man auf den Bürgersteig aus, was überraschenderweise überhaupt kein Problem darstellt – weder für Fußgänger noch für Radfahrer. Da es aber auch nicht immer Bürgersteige gibt, bleibt nur noch die Straße und, wenn es für die Einheimischen schnell gehen muss, gerne auch mal die Autobahn…
Ach ja, Kamele gibt es auch, zumindest im Zoo bei Celsis!






















