Das letzte Rätsel führt uns weiter nach Süden. Ich werde unruhig, meine Reiseliteratur bezieht sich fast ausschließlich auf den nördlichen Teil Spaniens. Aber zum Glück hat mir meine Lieblingsbibliothekarin in weiser Voraussicht ein dünnes Büchlein zum Süden mitgebracht, das uns nun den weiteren Weg weisen wird. Auch meinem Liebsten steht der Schweiß auf der Stirn, hat er zwar einen schönen Campingplatz reserviert, der jedoch 120 km vom Lösungsort entfernt liegt, und muss nun schnell einen anderen organisieren…
Wir umfahren weiträumig Barcelona und nutzen die Gelegenheit, uns Montserrat anzuschauen samt Kloster und Wanderung nach Sant Jeromi.






Doch wohin geht es nun eigentlich? Rätsel #3 erzählt von experimenteller junger Kunst und wartet mit einem sonderbaren Logo auf (ein Auge mit zwei sich überschneidenden Pupillen). Die Cineastin in mir wird wachgerüttelt: Es geht um das Filmfestival „cinemajove“ in Valencia! Ins Kino werden wir nicht gehen, aber auf mich wartet eine andere Überraschung: Die Jungs sind über das Wochenende nach Valencia gekommen und wir verbringen einen wunderbaren Tag zusammen in der Stadt.




Wieder allein erkunden wir den Strand und den Naturpark „Albufera“. Die Küste ist mit hässlichen Feriensiedlungen zugebaut und auch die Albufera macht nicht so viel her. Reisfelder so weit das Auge reicht, die Ernte voll im Gange. Aber die hat nichts mit gebückt arbeitenden Menschen mit Strohhut und Sichel gemein – die Felder werden vor der Ernte trocken gelegt und mit Mähdreschern abgeerntet. Bei so viel Reis ist es nicht verwunderlich, dass hier die Paella kreiert wurde.



Unser Campingplatz liegt direkt am Naturpark, der auch Heimat für zahlreiche Vogelarten ist, und bietet Bootstouren zum großen See der Albufera an. Und so schauen wir uns Enten, Reiher, Flamingos & Co. aus der Nähe an und fahren in den Sonnenuntergang…
