Hoch und runter

Nach dem Trollstigen fahren wir nicht direkt nach Geiranger, sondern machen noch einen Abstecher nach Ålesund. Im Jahr 1904 komplett niedergebrannt, wurde die Stadt im damals modernen Jugendstil wiederaufgebaut. Den besten Überblick haben wir vom Gipfel Aksla, von dem wir 418 Stufen in den Ort hinunter steigen und den nordischen Jugendstil begucken (und am Ende natürlich auch wieder hochsteigen müssen…)


Weiter geht’s nach Hellesylt, wo wir die letzte Fähre nach Geiranger nehmen. Auf der Fahrt durch den Fjord sehen wir an den Hängen inzwischen verlassene Höfe und sind noch nachträglich beeindruckt, unter welchen Bedingungen die Leute hier teilweise noch bis 1960 gelebt haben. Die Kinder mussten mit einem Seil angebunden werden, damit sie nicht abstürzten! Die Einfahrt nach Geiranger selbst gestaltet sich eher unspektakulär, aber wir sind ja auch nur auf einer kleinen Fähre und nicht auf so einem Riesendampfer.


Der liegt dann am nächsten Morgen direkt vor unserem Campingplatz: Queen Elisabeth gibt sich die Ehre. Den Rest des Vormittags werden wir schöne Aussichtspunkte erwandern oder mit dem Kaschdl anfahren, um die Königin auch von oben zu bewundern.


Die nächsten 1 1/2 Tage verbringen wir damit, auf schmalen Bergstraßen im Wechsel rauf aufs Fjell und wieder runter zu den Fjorden zu fahren, sogar bei Regen atemberaubend schön!


Und weil das Kaschdl so brav und ohne zu murren fährt, kommt dann doch mal die Sonne heraus, als wir durchs liebliche Lærdalen fahren, wo Himbeeren, Aprikosen und Kirschen gedeihen (sehr lecker!) und die schöne Stabkirche in Borgund steht.

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