Wir wagen uns in das Gebiet Trollheimen vor. Da liegt das Innerdalen, das angeblich schönste Tal Norwegens. Für die große Tour fehlt uns die Ausrüstung, so begnügen wir uns mit einer einfachen Wanderung zur Innerdals-Hytte, pflücken Blaubeeren, hören dem Gebimmel der Kuh-Glocken zu und genießen auf der Alm die Nachmittagssonne, die sich endlich ab und zu wieder blicken lässt.



Für das Frühstück am nächsten Tag suchen wir uns einen schönen Picknick-Platz mit Fjord-Blick, da schmecken die erntefrischen Erdbeeren gleich doppelt so gut!


Und dann ist es endlich soweit, hier soll sich das Training auf den schmalen Gassen bezahlt machen: Wir fahren mit dem Kaschdl den Trollstigen! Kurve um Kurve schrauben wir uns von 295 Metern auf 1.610 Meter – ohne Probleme, allerdings kommt uns auch kein Reisebus entgegen, dann kann es schon mal sehr, sehr eng werden. Aber so können wir das Treiben ganz entspannt von einer Aussichtsplattform verfolgen und widerstehen auch problemlos dem geballten Troll-Kitsch, der im Besucherzentrum massenweise gekauft wird.


Bei der gemächlicheren Abfahrt halten wir noch am Gutbrandsjuvet, einem Sturzbach, der sich seinen Weg zwischen den Felsen kraftvoll bahnt. Wir flüchten, als die Hurtigruten-Busse einen Strom deutscher Touristen ausspuckt…
