Grenzüberquerungen

Wir bleiben auf der E4 in Richtung Finnland und nehmen die Sehenswürdigkeiten mit, die auf unserer Stecke liegen. Zum Beispiel besteigen wir einen der ältesten Leuchttürme Schwedens.
Oder schlendern durch die kyrkstad im alten Luleå (Gammelstad). Hier stehen rund um die Kirche über 400 kleine Häuschen, die für die Gemeindemitglieder gebaut wurden. Denn die Kirchengemeinde war so groß, dass viele Bauern wegen des weiten Weges nur an hohen Feiertagen zur Kirche kommen konnten und eine Übernachtungsmöglichkeit brauchten. Aber nicht nur Gottesdienste wurden besucht, sondern auch Märkte und Freunde.

Bei Töre erreichen wir den (unspektakulären) nördlichsten Punkt des Bottnischen Meerbusens und kommen schließlich in der schwedisch/finnischen Grenzstadt Haparanda bzw. Tornio an, die seit dem EU-Beitritt beider Länder wieder zusammenwächst.


So einfach der Grenzübertritt war, desto größer sind jetzt unsere sprachlichen Schwierigkeiten. Beim Lesen der schwedischen Bezeichnungen konnten wir uns ja noch eine Menge zusammenreimen, aber in Finnland verstehen wir nur noch Bahnhof. Zum Glück können in Skandinavien fast alle Leute sehr gut englisch, was mich meinem Vorhaben, englischsprachige Filme möglichst im Original zu sehen, wieder näher bringt.
In Rovaniemi überqueren wir dann zum ersten Mal den Polarkreis und besuchen gleich noch den dort ansässigen Weihnachtsmann. Die Wichtel sind bereits fleißig bei der Arbeit – wir haben für Euch schon mal ein paar Wunschzettel abgegeben 🤶🏻🎅🏻.

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert