160 Herrenjacken, die zwischen Nadelbäumen Polonäse tanzen und langsam verwittern. Diese Installation, von der ich den richtigen Titel vergessen habe, ist Teil eines Skulpturenparks, den wir uns in Umedalen anschauen. Auf einem Campus, dessen rote Häuser an die 30er-Jahre-Bauten in Adlershof erinnern, stehen locker verteilt Werke von Künstlern unterschiedlicher Nationalitäten. Auf Tafeln wird erklärt, was sich der Künstler dabei gedacht hat.

Kunst liegt ja bekanntermaßen im Auge des Betrachters, aber handelt es sich hierbei wirklich um eine gelungene abstrakte Darstellung von Bewegung oder erinnert es vielmehr an einen gigantischen Hundehaufen? Auch wenn uns einige Skulpturen ratlos zurücklassen, haben sie dennoch zu einem angeregten Gespräch über Kunst geführt. Und das ist unserer Meinung nach mehr, als nur Gebrauchsgegenstände neu anzuordnen oder geometrische Studien herzustellen. Wie seht Ihr das?
